Hochfranken im Wandel

Hochfranken befindet sich im Wandel. Die demografische Entwicklung und die Abwan­de­rung junger Menschen stellen unsere Region vor besondere Herausforderungen. Vor allen Dingen der Wegzug der Jüngeren stellt dabei ein großes Problem dar, denn der demografische Wandel an sich bie­­tet – bei allen damit verbundenen Schwierigkeiten – gleichzeitig auch neue Chancen. Diese gilt es nun zu erkennen und zu nutzen!

Wir Hochfranken wissen um unsere Stärken! Vieles wurde bereits auf den Weg gebracht. Hochfranken hat den Strukturwandel der vergan­genen Jahre und Jahrzehnte nahezu abge­schlo­ssen. In unse­rer Region haben innovative und zukunftsfähige Unternehmen ihren Sitz – einige da­von sind in ihren jeweiligen Branchen als sogenannte „hidden champions“ fest auf dem Welt­­markt eta­bliert. Dahinter stehen motivierte und qualifizierte Arbeitskräfte, welche mit ihrer Leistung und ihrem Einsatz dazu bei­ge­tra­gen haben, die Wirtschafts- und Finanzkrise weitest­gehend unbeschadet zu über­ste­hen. Aber nicht nur im wirtschaftlichen Bereich sind wir gut aufgestellt. Frankenwald und Fichtel­ge­birge sind herrliche Naturräume, welche ein Höchst­­maß an Lebensqualität und einen ho­hen Erholungswert bieten. Auch das kulturelle An­ge­bot, angefangen bei den Luisenburg-Festspielen bis hin zu den mehrfach ausgezeich­ne­­ten Hofer Symphonikern, genießt überregional einen hervorragenden Ruf. Wir Hochfran­ken brauchen uns nicht zu verstecken!

Gleichwohl machen sich bereits heute der demografische Wandel und vor allen Dingen die Ab­wanderung aus der Region negativ bemerkbar. Wir wollen diesen Prozess aktiv gestalten und nicht nur als bloße „Zuschauer“ tatenlos verwalten! Dafür kann es aber keine pau­scha­len Lösungen geben. Viel­mehr ist es die Aufgabe der Kommunen, die Situation in ihrer Ge­mein­de zu analysieren und passgenaue Projekte zu implementieren. Viele Städte und Ge­mein­den haben bereits zahl­reiche Pro­­jekte auf den Weg gebracht, welche sich im Alltag her­vor­ragend bewähren. Um die­sen erfolgreichen Weg weitergehen zu können, müssen die Kom­munen jedoch in die La­ge versetzt werden, weitere Projekte auf den Weg zu bringen.

Mit dieser Seite möchte ich über mein Projekt zum demografischen Wandel informieren und gleichzeitig eine Plattform schaffen, auf der Sie sich und Ihre Ideen mit einbringen und gemeinsam mit Gleichgesinnten Gestaltungsvorschläge diskutieren können. Ich freue mich schon jetzt auf Ihre Anregungen und viele spannende Diskussionen.

Ihre Petra Ernstberger

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Besuch in Döhlau

Am 17.11.2011, einen Tag nach meinem Besuch in Weißenstadt, hat mich Bürgermeister Thomas Knauer (SPD) in der Gemeinde Döhlau empfangen. In Döhlau setzt man in der Auseinandersetzung mit dem demografischen Wandel vor allem auch auf eine gute Kinderbetreuung vor Ort, was insbesondere für junge Familien einen wichtigen Standort- und Wohlfühlfaktor darstellt. Im neu sanierten Kindergarten konnte ich mich von der korrekten Verwendung der Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II informieren.

Weitere Informationen zu meinem Gemeindebesuch in Döhlau finden Sie hier.

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Besuch in Weißenstadt

Am 16.11.2011 besuchte ich im Rahmen meines Demografie-Projektes als nächste Gemeinde im Wahlkreis die Stadt Weißenstadt. Auch in Weißenstadt hat man sich mit den Herausforderungen des demografischen Wandels befasst. Um den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in der Kommune eine größere Mitsprache zu ermöglichen, wurde ein Seniorenbeirat gewählt. Dieser veröffentlicht mit der “seniorenpost” sogar eine eigene Publikation.

Weitere Informationen zu meinem Besuch in Weißenstadt finden Sie hier.

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Wer altersgerecht sanieren will, muss sich beeilen!

Im Zeitraum von 2009 bis 2011 wurden je 100 Mio. Euro für die Förderung von altersgerechtem Umbau von Wohnungen zur Verfügung gestellt. Nun will die Bundesregierung das entsprechende Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ab 2012 komplett streichen. Der Kabinettsbeschluss der schwarz-gelben Regierung sieht keine Mittel für neue Maßnahmen vor. „Diese Entscheidung ist angesichts der demografischen Herausforderungen mehr als kurzsichtig und wenig nachhaltig“, kritisiert die hochfränkische SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger.

Bundesweit steige der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen – jährlich um etwa 100.000. In Regionen, welche besonders stark vom demografischen Wandel betroffen sind, wachse der Bedarf am stärk­s­ten. Das bedeutet, dass gerade auch in Hochfranken viele Menschen noch aus dem Förderprogramm hätten profitieren können. „Die Mehrheit der älteren Menschen will so lange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung bleiben, weil sie sich dort wohlfühlen, am besten zurechtkommen und dort ihre sozialen Kontakte haben“, ist die Abgeordnete überzeugt. Aufgabe der Politik sei es hierfür gute Rahmen­be­din­gun­gen zu schaffen. Die jetzige Regierung mache allerdings das genaue Gegenteil.

„Es ist einfach Wahnsinn, einerseits solche wichtigen Projekte zu streichen und gleichzeitig über unsinnige und unseriöse Steuersen­kungen nachzudenken.“, ärgert sich Ernstberger. Gleich­zei­tig rät sie allen Interessierten, jetzt noch Förderanträge bis zum Dezember 2011 zu stellen: „Wer den altersgerechten Umbau seiner Wohnung überlegt, sollte sich beeilen, denn alle Förderanträge müssen eingereicht und entschieden sein, bevor die Umbaumaßnahme beginnt.“ Die Abwicklung der KfW-Förderdarlehen laufe über die Haus­bank des Antragsstellers. Dort erhalte man auch weitere Informationen.

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Besuch in Selbitz

Am 12. September 2011 besuchte ich die Bockpfeifer-Stadt Selbitz. Im Rahmen eines Informationsaustausches mit Bürgermeister Klaus Adelt, den Fraktionsvorsitzenden, den beiden Pfarrern der evangelischen Kirche und Vertretern von mobilen Pflegediensten wurde zunächst die Situation in der Stadt erörtert. Im Anschluss besichtigte ich das Walter-Hümmer-Haus, ein Altenwohn- und Pflegeheim. Mehr zum Besuch in Selbitz lesen Sie hier.

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Besuch in Kirchenlamitz

Am 28. Juli 2011 habe ich die Stadt Kichenlamitz besucht. Dort war ich vor allen Dingen von der Tatsache beeindruckt, dass auch eine relativ kleine Kommune wie Kirchenlamitz einen eigenen Bürgerbus für seine Einwohner eingerichtet hat. Dies bestätigt, dass auch mit geringen Mitteln und Engagement vor Ort etwas verändert werden kann. Weitere Informationen zum Besuch in Kirchenlamitz finden Sie hier.

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Besuch in Selb

Am 31. Mai 2011 habe ich die Große Kreisstadt Selb besucht. Dort war ich vor allen Dingen von den Plänen für das neue Kinderbetreuungsangebot FiZ – Familie im Zentrum begeistert. Weitere Informationen zum Besuch in der Stadt Selb finden Sie hier.

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